DER AUSFLUG 2003

Motto: Da lass ich mich mal abhole!

In den Hauptrollen :

Luis Trenker: mir passt zwar der Gurt aber i mach nix, un schließlich hab i den Scheiß organisiert

Toni Sailer: i bin so schlecht druff i hab nur alles gmacht weil i ghofft hab Seil reißt

Robin Hood: als Waldmensch mach i mit und gib von unte immer mei Senf dazu

Hefe: der Alleskönner, wenn mar so viel zahle müsse dann kann i au alles

Hans Peter Briegel: an der Leiter ein Großer, schonsch randaliert er als mal

Klausi: i mach nix, un las mi aber dann mal vom Huhn abhole

Caddy: I mach au nix weil mei Idol der Trainer au nix macht

Würfel: wenn`s abends kei Wook gibt dann mach i nur die Hälfte

Winnetou: großer Kämpfer an der Leiter, schießt beim Laufen mit Amor – Pfeilen

Pottwal: isch so Fett das kei Gurt passt un er nichts mache kann

(die Bäum hätte des Gwicht eh net ausghalte )


In den Nebenrollen :

Stefan Weiss: alias Wisser, Kreitzel – Gott


An einem Samstag im September holte der Helfe den Geise ab, der aber schon weg war weil der Mäx so geil auf den Geise war das er ihn abgeholt hat. Man traf sich am Clara – Schumann –Platz wo der schlechte Organisator den anderen mitteilte das man ein Handtuch selber mitzunehmen hätte. Nun nahm das Schicksal seinen Lauf: in diesem Unglückseligen Moment fuhr der von nichts wissende Wisser ins Haimbachtal, und wurde so gleich in Wilder Verfolgungsjagd am Hartplatz eingekeilt, aus dem Auto gezerrt wobei er fast von der Bremse abrutschte was einen Totalschaden an Luis Trenkers Auto zur Folge gehabt hätte. So gleich wurde er dafür von Geise und Kühlwalda dafür bestraft. Man lud nun im schönen Grobbachtal den gestrandeten Pottwal ein der die anderen Volldeppen mit Handtüchern versorgte. Bei der Langweiligsten und vor allem trockensten Fahrt aller Kegelausflüge über die Schwarzwaldhochstrasse nach Sasbachwalden ins Sunsetland wurde dann natürlich im hinteren Auto über den vorfahrenden Orga – Chef heftigst geschürt. Dort angekommen, ging die Unterhaltung los, man musste einen Turnschuh auf einen Baum werfen und in dann mit einem anderen wider herunterholen. Dies machte so viel Gaudi, da frag ich mich warum zahle mir so en Haufe Geld wenn mer uns selber unterhalte könne. Die Schreierei trieb dann unsere beiden Sunsetland – Trainer auf den Parkplatz um uns abzuholen.

Bei einer Begrüßung mit Sekt, trockener Brezel und einer Unterschrift für eine Waschmaschine wurden wir über den Tag informiert. Was rechts Saufe gab’s immer noch net! Beim ersten Spiel mit dem Tuch stellten wir uns dann gleich mal recht dappig an. Einzig der „Sexy“ Waldmensch lief allein unterm Tuch rum.
Beim anschließenden Seilturnen waren wir nun auch nicht die hellsten was vor allem Toni Sailer auf den Boden trieb. Na ja das der Mäx dann seinen eigenen Geburtstag auf dem Baumstamm nicht mehr wusste verwundert da keinen mehr.
Bei der Überfahrt über den Ozean versagte der Waldschrat so saumäßig was ihm ein Haufen Dupperpunkte einbrachte.
Als nächstes musste das Spinnennetz bewältigt werden, was auch nicht so einfach war weil da gibt’s einige steife Bretter und einige schwerere Helden durch zu werfen .

Das Hüpfen durch die Karos gelang Dank Hirn 1 Hefe besser als alle gedacht hatten.

Beim Anschrei – Spiel hinter der Decke hatten sich der Pfälzer und der Abholer so lieb, das sie sich Minutenlang nur anstarrten.

Nun war Keilerzeit, es gab alles was dem Geise sei Vergasungs- – Maschin so richtig in Schwung brachte.

Die 10 Nägel haben wir dann dank Hirn 2 auch noch hinbekommen.

Aber jetzt ging’s richtig los. Man legte die Sicherheits- – Gurte an und oh Wunder: dem kleinen Dünnen Pottwal passte das Zeug nicht weil sein Riesenkessel zu groß war.

So musste er mit ansehen wie alle über einen Stamm in 60 cm Höhe balancierten, sich über eine ganz normale Leiter quälten, die henn so ein Theater gmacht, also von unten sa des alles ganz einfach aus. Alle ? Nein ein unbeugsamer Kegelbruder blieb aus Sympathie mit den unten sitzenden Keglern auch am Boden, man sollte nicht glauben dass Luis Trenker schon riesige Berge gemeistert hat. Wenn man den Hefe nicht mit dem Seil heruntergezogen hätte von dem Pampers – Baum oder wie auch immer das Ding heißt dann säße der heute noch oben. Nun gab’s endlich mal wieder was für Alle. Beim Tomahawk schleudern kam beim Geise dann der Indianer durch, der Ober-Häuptling Winnetou gab seinen Häuptlingen und dem Fußvolk eine Lehrstunde.

Beim Bogenschießen hätte uns dann beinahe eine Frau geschlagen, was nur noch der Stuide Vereinsvorstand verhinderte.

Das der Braun beim Krokodilsgraben dann das Tippi-Zelt ruinierte, tja was willsch erwarte wenn’s dort Schnaps gab. (Man sollte es kaum glauben, wir waren bis dahin wirklich trocken!!!)

Nun wanderten wir bis zur Basis, wobei Winnetou zum Amor – Pfeileschießen überging.

Da es um 19 Uhr Essen gab nahmen wir das Auto bis zum Sunsetland. Dort gab es zum Keilen leckere Salate, Steaks, Würste, gebratenes Gemüse, alles super muss man lassen.

Nachdem es zum trinken überging (jawohl es gab wirklich Alkohol!), kam erst keine Stimmung auf, die steigerte sich aber im Laufe des Abends. Bei manchen war die Stimmung so gut das sie in verschieden krummen Lagen auf dem Tresen „Nani“ machten.

Die letzten kämpften sich ca. 2.30 Uhr nach Hause zur Basis, wo der Pfälzer randalierte, weil sein ihm zugelostes Bett belegt war, der Trainer sich aber weigerte im Zimmer zu schlafen wo auch nachts gearbeitet wird.

Manche Leute lassen sich dann vom Huhn abholen, bzw. das heißt jetzt ich bin Taxi gefahren.

Am nächsten Morgen begann dann die Suche nach dem Heiligen Gral, man könnte auch Klausi sagen, man fand ihn nirgends, bis man dann bei Mutter Beimer anrief, wo sich sein Aufenthaltsort herausstellte.
Nach dem Frühstück und diversen Werfspielen, such den Schlüssel und den Geldbeutel vom Toni Seiler, ging’s dann nach Hause!!!

 


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